Manche Motorräder werden zu Ikonen – Maschinen, die schon auf den ersten Blick Emotionen, Adrenalin und puren Fahrspaß auslösen. Die Ducati Hypermotard ist genau so ein Motorrad: ein Bike, das sich nie mit der Bezeichnung „Supermotard“ zufriedengab und deshalb den Namen „Hyper“ erhielt. Zwanzig Jahre nach der EICMA 2005, auf der Ducati den ersten Prototyp präsentierte und dafür den „Best of Show“-Award erhielt, schlägt die neue Hypermotard-Modellreihe ein frisches Kapitel in der Geschichte der „Hyper“ auf – und schreibt erneut Motorradgeschichte.
Die Hypermotard der vierten Generation ist ein komplett neu entwickeltes Bike, das das Erbe eines legendären Modells fortführt und dank einer modernen technischen Basis und unverwechselbarem Design klar in die Zukunft weist. Das Ergebnis ist ein zeitgemäßes, kompaktes und aufs Wesentliche reduziertes Motorrad, das bereits im Stand Leichtigkeit ausstrahlt. Die Hypermotard V2 sind die leichtesten und leistungsstärksten Modelle, die es je gab. Mit 13 Kilogramm weniger Gewicht im Vergleich zur Vorgängerin und 120 PS aus dem Ducati-V2-Motor sind die neuen Hypermotard V2 agiler, reaktionsschneller und faszinierender denn je.
Die neue Hypermotard V2 ist mit moderner und hochentwickelter Elektronik ausgestattet, die auf einer 6-Achsen-Trägheitsplattform basiert. Das Elektronikpaket der Hypermotard V2 umfasst: Kurven-ABS, Ducati Traction Control (DTC), Ducati Wheelie Control (DWC), Ducati Quick Shift (DQS) 2.0 und Engine Brake Control (EBC). Die Betriebsparameter jedes Assistenzsystems sind standardmäßig mit den vier Fahrmodi Race, Sport, Road und Wet verknüpft. Die Hypermotard V2 SP ist serienmäßig mit dem Ducati Power Launch (DPL) und dem Ducati Pit Limiter (DPL) ausgestattet – diese beiden Features sind auch als Zubehör für die Hypermotard V2 erhältlich.
Designentscheidungen wurden mit dem Ziel getroffen, die Hypermotard V2 leicht, schlank und kompakt zu gestalten. Die Sitzposition ist souverän, wie bei einem echten Supermotard: breiter Lenker, schlanke Taille. Die Geometrie wurde mit dem Ziel überarbeitet, den Spaßcharakter der Vorgängergeneration zu erhalten, jedoch neutraler, einfacher und intuitiver im Handling zu sein. Das Einlenken in die Kurve ist sehr neutral, ohne dass der Fahrer übermäßigen Druck auf den Lenker ausüben muss. Folglich sind in Kurven keine Korrekturen erforderlich, um die optimale Linie zu finden. Auch die Sitzposition wurde überarbeitet: Die Fußrasten wurden nach vorne verlegt, wodurch die Haltung der einer Motard ähnlicher wird und auch der Lenker wurde nach vorne versetzt, wodurch die Belastung der Vorderachse erhöht und somit mehr Stabilität und verbesserte Spurtreue erreicht wird. Die Lenkerbreite von 807 mm sorgt für eine souveräne Sitzposition. Die strukturierte Oberfläche des Sitzes und der Seitenverkleidungen, inspiriert von der Panigale V4, erhöht die Griffigkeit und das Gefühl für das Motorrad. Der Radstand von 1.517 mm und der Lenkkopfwinkel von 26° sorgen für Stabilität bei hoher Geschwindigkeit, ohne die für dieses Modell typische Agilität zu beeinträchtigen.
Die neue Generation der Hypermotard verfügt bei beiden Modellen über eine Sitzhöhe von 880 mm, was 10 mm mehr ist als bei der Hypermotard 950 und 10 mm weniger als bei der Hypermotard 950 SP. Berücksichtigt man jedoch die Spreizung der Beine und ermittelt das Schrittbogenmaß – den entscheidenden Wert für die Erreichbarkeit des Bodens –, stellt man fest, dass dieses aufgrund der schlanken Bauweise um 18 bis 53 mm reduziert werden konnte. Im Original-Zubehörprogramm von Ducati finden sich zudem zwei Möglichkeiten, die Sitzhöhe noch weiter zu verringern: eine um 15 mm flachere Sitzbank sowie ein Tieferlegungskit, der eine weitere Reduktion um 15 mm ermöglicht.
Der Ducati V2-Motor überzeugt auf ganzer Linie – sowohl bei sportlicher Fahrweise, wenn maximale Leistung gefragt ist, als auch im urbanen Verkehr, wo ein sanftes Ansprechverhalten und präzise Dosierbarkeit entscheidend sind. Besonders beeindruckend sind jedoch die Wartungsintervalle: In den frühen 1990er-Jahren lagen diese noch bei lediglich 5.000 Kilometern, was Ducati den Ruf einbrachte, im Unterhalt teuer zu sein. Heute sind Ölwechsel nur noch alle 15.000 Kilometer erforderlich – und beim jährlichen Service entfällt dieser sogar, wenn die Laufleistung nicht erreicht wurde. Die Ventilspielkontrolle steht erst nach 45.000 Kilometern an. Damit senkt Ducati die Betriebskosten deutlich – ohne Abstriche bei Leistung und Qualität.
Die neuen Hypermotard V2 Modelle setzen in dieser Modellreihe neue Standards. Innovative Lösungen wie der Monocoque-Rahmen und die Optimierung jedes einzelnen Bauteils führen zu einem Gewicht von 180 kg (mit allen Flüssigkeiten, aber ohne Kraftstoff), beeindruckende 13 kg weniger als beim Vorgängermodell. Die SP-Version bringt dank der geschmiedeten Felgen, Lithium-Batterie, Brembo M50 Bremszangen und weiteren speziellen Komponenten sogar nur 177 kg auf die Waage. Diese Leichtigkeit, ihr intuitives Handling und der drehmomentstarke V2-Motor führen zu einer herausragenden Performance. Abgerundet wird das Gesamtpaket durch eine erstklassige technische und elektronische Ausstattung.
Für alle, die die Vielseitigkeit oder Leistung der Hypermotard V2 steigern möchten, hat Ducati eine Reihe von Ducati Performance-Zubehörteilen entwickelt – angefangen mit der in Zusammenarbeit mit Termignoni entwickelten Auspuffanlage. Im Bereich Elektronik sind Zubehörteile für den täglichen Gebrauch erhältlich, wie das Ducati Multimedia System (DMS) für die Bluetooth-Verbindung mit Smartphones sowie das Turn-by-Turn-Navigationssystem für eine vernetzte Fahrt. Außerdem verfügt die Hypermotard V2 über rennstreckentaugliche Funktionen wie den Lap Timer Pro mit GPS-Modul. Für einen noch markanteren Hyper-Look ist eine große Auswahl an Komponenten aus Carbon und Aluminium erhältlich: Kotflügel und Motorabdeckungen, Tankdeckel, Fußraste und vieles mehr.
Der 90°-V2-Motor mit 890 cm³ Hubraum ist mit 54,4 kg um 6,4 kg leichter als sein Vorgänger, der Testastretta Evoluzione 11°. Ausgestattet mit der variablen Ventilsteuerung IVT und Einlassventilen mit hohlem Ventilschaft, setzt er neue Maßstäbe in der Geschichte der Ducati-Zweizylindermotoren. Er kombiniert Leichtigkeit, Kompaktheit, geringen Kraftstoffverbrauch und niedrige Emissionen (Euro5+ Homologation) und stellt somit eine perfekte Balance aus Performance und Effizienz dar. Mit einer Bohrung von 96 mm und einem Hub von 91,5 mm ergibt sich ein Verhältnis von 1,56 – ein Wert, der zwischen dem Testastretta- und dem Superquadro-Motor liegt. Dadurch wird im Straßenbetrieb ein besserer Drehmomentverlauf als beim Superquadro erreicht. Die für Ducati typische Vielseitigkeit des Zweizylindermotors zeigt sich auch in diesem V2, der eine maximale Leistung von 120 PS bei 10.750 U/min bietet, wobei der Begrenzer erst über 11.000 U/min greift. Das maximale Drehmoment von 94 Nm wird bei 8.250 U/min erreicht, und mehr als 70% des maximalen Drehmoments stehen bereits bei 3.000 U/min zur Verfügung, wobei dieser Wert bis 11.000 U/min nie unter 75% fällt. Die gleichmäßige Verbrennung bei niedrigen Drehzahlen sorgt für eine äußerst konstante Leistungsabgabe bei geringer Drosselklappenöffnung. Darüber hinaus machen die kürzeren Übersetzungsverhältnisse und das höhere Drehmoment in jedem Gang die Hypermotard V2 schneller und reaktionsfreudiger als das Vorgängermodell.
Das 90°-V2-Layout ermöglicht den Bau eines schlanken, charakterstarken Motors mit exzellentem Sound und kraftvoller Leistungsentfaltung – ganz in bester Ducati-Tradition. Der 90°-Zylinderwinkel sorgt zudem für einen natürlichen Massenausgleich der Kräfte erster Ordnung, weshalb keine Ausgleichswelle zur Reduzierung von Vibrationen notwendig ist. Um die Gewichtsverteilung weiter zu optimieren, wurden die Zylinder um 20° nach hinten geneigt, ausgehend vom horizontalen Zylinder. Dieser Motor garantiert exzellentes Handling und sorgt so für maximalen Fahrspaß.
Das IVT-System (Intake Variable Timing) ermöglicht dem Ducati-Zweizylinder einen sehr linearen Drehmomentverlauf, viel Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen sowie eine angenehme Gasannahme und sportliche Leistungsentfaltung bei hohen Drehzahlen. Es verändert die Steuerzeiten der Einlassventile kontinuierlich um bis zu 52°, wodurch die optimalen Steuerzeiten in Abhängigkeit von Drehzahl und Drosselklappenöffnung erreicht werden. Mehr als 70% des maximalen Drehmoments stehen bereits bei 3.000 U/min zur Verfügung, und zwischen 4.000 und 11.000 U/min sinkt der Drehmomentwert niemals unter 80%.
Wie beim V4 Granturismo werden die Nockenwellen über eine Steuerkette angetrieben und die Ventile durch Federn geschlossen. Ähnlich wie bei den MotoGP-Rennmaschinen sind die Kipphebel, die die Einlassventile öffnen, mit einer DLC-Beschichtung (Diamond-Like Carbon) versehen, die die Reibung minimiert und somit sowohl die Zuverlässigkeit als auch die Leistung erhöht. Die verchromten Einlassventile verfügen über einen hohlen Ventilschaft, wodurch ihr Gewicht um 5 % reduziert wird. Mit einem Ventilserviceintervall von 45.000 km liegt der Motor auch in puncto Wirtschaftlichkeit dank seines geringen Wartungsaufwands im Spitzenfeld.
Die im Druckgussverfahren gefertigten Kurbelgehäuse sind so ausgelegt, dass sie die Wasserkammer um die Zylinderlaufbuchsen aufnehmen. Wie beim Superquadro-Motor ist auch dieser V2 mit Aluminiumlaufbuchsen ausgestattet, die bereits in einer frühen Phase der Montage in das Kurbelgehäuse eingesetzt werden. Diese Konstruktion ermöglicht eine direkte Befestigung des Zylinderkopfs am Kurbelgehäuse, wodurch die strukturelle Steifigkeit des Motors erhöht und gleichzeitig ein kompaktes Motorlayout begünstigt wird. Darüber hinaus fördern die dünnwandigen Laufbuchsen einen effizienten Wärmeaustausch mit dem Kühlmittel, das entlang ihrer Außenflächen zirkuliert.
Eine ebenso elegante wie funktionale Lösung ist die rechts am vorderen Zylinderkopf angebrachte Wasserpumpe, die über Zahnräder von der Auslassnockenwelle angetrieben wird. Diese Konstruktion trägt zur Kompaktheit der Antriebseinheit bei und bietet ästhetische Vorteile, da sie die sichtbaren Gummischläuche des Kühlkreislaufs minimiert. Zudem wird im Zylinder-V ein Wasser-Öl-Wärmetauscher eingesetzt, der den Verzicht auf einen separaten Ölkühler ermöglicht.
Der V2 ist mit einem Ansaug-Bypass ausgestattet, der die Airbox mit den Einlasskanälen der beiden Zylinder in der Nähe der Einlassventile verbindet. Dadurch wird das Luft-Kraftstoff-Gemisch optimiert, was eine effizientere Verbrennung im Motor ermöglicht. Das Ergebnis: reduzierter Kraftstoffverbrauch, geringere Emissionen und eine gleichmäßigere Leistungsabgabe.
Die Kraftstoffversorgung erfolgt über 52-mm-Drosselklappen in Verbindung mit einem Ride-by-Wire-System, das vier unterschiedliche Leistungsmodi bietet, um die Leistungsabgabe optimal an verschiedene Fahrsituationen anzupassen. Dank individueller Kennfelder für jeden Gang kann das System die Performance anpassen und sorgt so für eine perfekt abgestimmte Gasannahme in allen Gängen. Der in beiden Motorversionen integrierte Klopfsensor gewährleistet einen zuverlässigen Betrieb, selbst wenn kein hochoktaniger Kraftstoff verfügbar ist. So kann das Motorrad auch in Regionen mit eingeschränkter Verfügbarkeit von hochwertigem Kraftstoff problemlos betrieben werden.
Die DesertX ist mit der zweiten Generation des DQS-Systems ausgestattet, das bereits in der Panigale V4 zum Einsatz kommt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen verzichtet es auf einen Hall-Sensor im Schalthebel; die Schaltstrategie basiert vollständig auf dem Gangsensor im Getriebe. Das Resultat ist ein direkteres, kürzeres und präziseres Schaltgefühl – insbesondere bei sportlicher Fahrweise. Zudem ist das System weniger anfällig für Staub, Wasser und Stöße.
Die 8-Scheiben-Ölbadkupplung mit Anti-Hopping-Funktion reduziert das rückläufige Drehmoment beim Schließen des Gasgriffs und beim Herunterschalten, wodurch die Stabilität des Motorrads insbesondere in der Bremsphase deutlich verbessert wird. Diese Technologie minimiert zudem das Stempeln des Hinterrads und gewährleistet ein präzises, kontrolliertes Fahrverhalten – besonders bei sportlicher Fahrweise. Darüber hinaus reduziert die Servo-Funktion den Kraftaufwand bei der Kupplungsbetätigung, was den Fahrkomfort auf langen Strecken oder im Stadtverkehr erhöht.
Der Rahmen besteht aus einer nur 4 kg leichten, multifunktionalen Monocoque-Struktur aus Aluminium-Druckguss, die Motor und Lenkkopf – ähnlich wie bei der Panigale – miteinander verbindet. Das hohle Innere dient als Luftfilterkasten, in dem Luftfilter, Drosselklappen und Einspritzdüsen untergebracht sind, und wird nach oben durch den 12,5-Liter-Stahltank abgedichtet. In Kombination mit dem speziell entwickelten V2-Motor entsteht eine verwindungssteife Struktur, an die der von der ersten Hypermotard inspirierte hintere Hilfsrahmen aus einer Stahlrohr-Gitterstruktur angeschraubt ist. Der Monocoque-Rahmen wurde speziell für diese Anwendung optimiert und erreicht durch eine Versteifungskreuzstrebe im vorderen Bereich eine höhere Seiten- und Torsionssteifigkeit als die Panigale V2 und Streetfighter V2.
Die Hypermotard V2 verfügt über eine voll einstellbare Kayaba-Vorderradgabel mit 46-mm-Standrohren und ein Kayaba-Federbein, das in Vorspannung und Zugstufe einstellbar ist. Der Stoßdämpfer ist seitlich direkt an der neuen doppelseitigen Schwinge befestigt und ermöglicht so einen einfachen Zugang zur Einstellung der Federvorspannung. Um die Präzision und Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten zu verbessern, kommt ein Sachs-Lenkungsdämpfer zum Einsatz.
Die speziell entwickelte Zweiarmschwinge aus Aluminium-Druckguss ist robuster und direkt am Motor befestigt. Im Vergleich zur Multistrada V2 wurde der Schwingenlagerpunkt um 6 mm abgesenkt. Die Hinterradmutter ist jetzt mit einem Standard-Sechskant versehen, was Wartung und Radwechsel – auch im Gelände oder bei Adventure-Events – deutlich vereinfacht. Die neue progressive Umlenkung der DesertX sorgt für ein sanftes Ansprechen zu Beginn des Federwegs und bietet mehr Unterstützung im weiteren Verlauf. Dies verbessert den Komfort, die Kontrolle und den Durchschlagschutz, sodass die DesertX auch in anspruchsvollem Gelände eine noch bessere Performance bietet.
Das Brembo-Bremssystem garantiert eine hohe Bremsleistung bei gleichzeitig höchster Präzision und Sensibilität am Bremshebel sowie eine direkte, lineare Verbindung zwischen der aufgebrachten Bremskraft und der Bremsperformance. Vorne verrichten bei der Hypermotard V2 Monoblock-Bremssättel des Typs Brembo M4.32 mit jeweils vier 32-mm-Kolben auf zwei 320-mm-Bremsscheiben ihren Dienst. Die Bremssättel sind in Monoblock-Bauweise, also aus einem Stück gefertigt, was ein Höchstmaß an Steifigkeit und Formstabilität gewährleistet und somit der Bremspräzision und Performance zugutekommt. Das vordere Bremssystem wird von einer Brembo PR18/19-Radialpumpe gesteuert, die ein hohes Bremsgefühl mit hervorragender Bremsleistung kombiniert. Hinten sorgt eine 245-mm-Bremsscheibe mit einer Brembo-2-Kolben-Bremszange für die nötige Verzögerung.
Der Full-LED-Scheinwerfer wirkt aggressiv und modern und ist mit einem DRL (Daytime Running Light) ausgestattet, dessen markantes „Double-C“ an die Hypermotard 698 Mono erinnert. Der Reflektor beherbergt das Abblendlicht, das den Reflektor in zwei Teile teilt, und das Fernlicht, das ihn vollständig einschaltet. Auch beim LED-Rücklicht wird das „Double-C“-Layout mit dem Bremslicht in der Mitte umgesetzt. Die Blinker sind vorne in die Handprotektoren integriert und sowohl vorne als auch hinten mit LED-Technologie bestückt.
Durch die Verwendung der Termignoni-Racing-Auspuffanlage mit Titanschalldämpfern und Carbon-Endkappen, die als Originalzubehör erhältlich ist, erhöht sich die Leistung auf 124 PS (+4 PS), das Drehmoment auf 98 Nm (+5 Nm), während sich das Gewicht um 4,5 kg reduziert. Im Originalzubehörprogramm von Ducati findet sich auch ein Termignoni-Titan-Schalldämpfer mit ECE-Zulassung, der das Gewicht um 0,5 kg reduziert.
Bei jedem Detail wurde Wert auf hochwertige Komponenten gelegt: konischer schwarzer Aluminiumlenker, schwarze eloxierte Gabelbrücke, einstellbarer Brems- und Kupplungshebel, Radialpumpen bei Bremse und Kupplung mit separaten Flüssigkeitstanks, Fußrasten mit geschmiedeten Anbauteilen. Um den ästhetischen Eindruck einer „Monoposto“ – eines Einsitzers – zu erhalten, müssen nur die mit zwei Schrauben befestigten Soziusfußrasten demontiert werden.
Der neue Petal-Joystick ist eine innovative Schaltereinheit, die präzise Steuerung mit benutzerfreundlicher Bedienung vereint. Mit diesem Joystick lässt sich mühelos zwischen den verschiedenen Fahrmodi und elektronischen Einstellungen navigieren. Dank seiner kompakten und funktionalen Bauweise bietet er eine intuitive Handhabung, die es dem Fahrer ermöglicht, sich vollständig auf das Fahren zu konzentrieren. Ein weiteres Beispiel für Ducatis kompromisslosen Fokus auf Performance und Benutzerfreundlichkeit.
Die LED-Technologie hat im Motorradbau völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Das Rücklicht-Design, wie es heute bei Ducati zu finden ist, wäre mit herkömmlichen Leuchtmitteln undenkbar. Neben der optischen Verbesserung bietet es auch mehr Sicherheit, da es deutlich besser sichtbar ist. Und das Beste: Birnenwechsel gehören der Vergangenheit an – bei diesem Modell sind alle Leuchtmittel auf LED-Technik umgestellt.
Das ABS-System verfügt über eine „Cornering“-Funktion, die auch in Schräglage den ABS-Eingriff optimiert. Abgeleitet von der Panigale V4, kann das ABS in vier Stufen eingestellt werden: Level 1, für erfahrene Fahrer auf der Rennstrecke, bietet maximale Bremsleistung ohne „Cornering“- Funktion und Rear-Wheel-Lift-Up Control und überwacht nur das Vorderrad. Level 2 konzipiert für den Amateur-Racer, kontrolliert das Vorderrad mit Cornering-Funktion und am Hinterrad ist die Slide-by-Brake-Funktion, die das Hineinsliden in die Kurve unterstützt, aktiv. Stufe 3 ist für sportliches Fahren auf der Straße gedacht und sorgt für eine hohe Verzögerung, mit aktiver Cornering-Funktion und reduzierter Rear-Wheel-Lift-Up Control. Stufe 4 wird bei wenig Bodenhaftung empfohlen. Sie gewährleistet sicheres und stabiles Bremsen unter allen Bedingungen und überwacht ständig das Abheben des Hinterrads, selbst bei starker Verzögerung.
Die Strategie der Ducati Traktionskontrolle wird auch bei der Panigale V4 angewendet. Die Software arbeitet mit den Daten der 6-Achs-IMU und steuert den Schlupf des Hinterrads in Schräglage. Eine „prädiktive“ Regelstrategie reagiert nicht nur auf das Durchdrehen des Hinterrads, sondern auch auf dessen Schwankungen. Dadurch wird der Verlust der Bodenhaftung schneller erkannt, Schlupfspitzen werden reduziert, und ein schnelleres sowie gleichmäßigeres Eingreifen erfolgt. DTC EVO steuert nicht nur die Vorzündung und Einspritzung, sondern auch die Drosselklappenstellung, um optimale Verbrennungsparameter aufrechtzuerhalten. Dies führt zu mehr Stabilität am Kurvenausgang und damit zu einer besseren Beschleunigung mit sanfterem Ansprechverhalten. Die Traktionskontrolle ist in acht Stufen einstellbar: sechs für trockene Bedingungen und zwei für nasse. Dadurch kann der Fahrer die Regelstrategie flexibel an seinen Fahrstil und die jeweilige Bodenhaftung anpassen.
Fahrassistenzsysteme wie DTC, DWC und EBC sind standardmäßig exakt auf die Originalbereifung abgestimmt. Bei der Verwendung anderer Reifen oder geänderter Übersetzungen konnte jedoch die zuverlässige Funktion nicht immer gewährleistet werden. Mit dem innovativen „Auto-Calibration-System“ passt sich eine Ducati nun flexibel an verschiedene Reifen und Übersetzungen an, um stets optimale Leistung bei maximaler Sicherheit zu bieten. Erlebe die Freiheit, Reifen ohne Risiko zu wählen.
Erlebe die perfekte Balance zwischen Adrenalin und Kontrolle. Mit der fortschrittlichen Wheelie-Control-Technologie DWC EVO behält der Fahrer jederzeit die Kontrolle über jedes Manöver – ob auf der Rennstrecke oder auf der Straße. Präzise Sensoren und innovative Algorithmen erkennen den Beginn eines Wheelies und greifen in Bruchteilen von Sekunden ein, um das Vorderrad stets unter Kontrolle zu halten und eine maximale sowie sichere Beschleunigung zu gewährleisten.
Engine Brake Control (EBC) unterstützt den Fahrer dabei, das Motorrad auch bei extremen Bremsmanövern am Kurveneingang zu stabilisieren. Dies geschieht durch die Regulierung des Motorbremsmoments – also der Kraft, die vom Motor beim Bremsen auf das Hinterrad wirkt. Das System, das auch in allen Ducati Superbikes zum Einsatz kommt, analysiert kontinuierlich Schräglage, Gasgriffstellung, Gang und Kurbelwellenfliehkräfte und balanciert im Zusammenspiel mit dem Ride-by-Wire-System die durch die Motorbremswirkung auf das Hinterrad übertragenen Kräfte aus.
Am Gas bleiben und ohne Kupplungsbetätigung rauf- oder runterschalten – das Quick-Shift-System (DQS) mit Up/Down-Funktion unterbricht automatisch die Zündung und Einspritzung für die Millisekunden des Schaltvorgangs. Dies sorgt für einen perfekten Airflow im Ansaugtrakt und ermöglicht blitzschnelle Gangwechsel ohne Kupplung, was eine ruckfreie und präzise Kraftübertragung garantiert. Das DQS-System der zweiten Generation benötigt keinen Hall-Effekt-Mikroschalter am Schalthebel, sondern arbeitet ausschließlich mit dem Gangsensor auf der Schaltwalze. Dadurch wird das Schaltgefühl weiter verbessert, die Schaltwege werden kürzer, und die Gangwechsel werden noch präziser.
Ein weiteres Assistenzsystem, das bei der S und SP-Modellen serienmäßig verbaut ist und für die Basismodelle als Originalzubehör erhältlich ist, ist Ducati Power Launch (DPL). Die dreistufige Launch Control unterstützt den Fahrer beim Start. Einmal aktiviert, braucht der Fahrer nur noch den ersten Gang einzulegen und das Gas zu öffnen. In der ersten Phase des Starts, während der Fahrer kontrolliert einkuppelt, regelt DPL die Motordrehzahl und hält sie im optimalen Bereich. In der zweiten Phase, wenn der Kraftschluss hergestellt ist, kontrolliert DPL das Drehmoment entsprechend der gewählten Einstellung. So werden Schlupf am Hinterrad oder störende Wheelies verhindert und eine sichere, maximale Beschleunigung gewährleistet. Das System deaktiviert sich selbständig über die End-of-Start-Geschwindigkeit oder mit dem Einlegen des dritten Gangs. Zum Schutz der Kupplung ist nur eine limitierte Anzahl von DPL-Starts möglich, was im Display unter dem Hinweis „launches left“ angezeigt wird. Dieser Status wird zurückgesetzt, sobald das Fahrzeug wieder normal gefahren wird. DPL lässt sich in drei Stufen einstellen: Stufe 1 sorgt für maximale Beschleunigung, Stufe 3 bietet Sicherheit und Stabilität während des Startvorgangs.
Nach zahlreichen schnellen Runden neigt man leicht dazu, die Geschwindigkeit in der Boxengasse falsch einzuschätzen und fährt zu schnell. Der Pit-Limiter, wie er aus der MotoGP bekannt ist, ist in den S-und SP-Modellen serienmäßig verbaut und für das Basismodell als Originalzubehör erhältlich. Nach Aktivierung – durch Drücken der entsprechenden Taste – begrenzt er automatisch die Geschwindigkeit in der Boxengasse. Diese lässt sich in den Voreinstellungen auf einen Bereich von 40 km/h bis 80 km/h einstellen.
Die 6-Achs-Inertial-Measurement-Unit (6D-IMU) ist ein hochpräzises Sensorsystem, das kontinuierlich die Rollrate (ΩX), Gierrate (ΩZ), Längsbeschleunigung (aX), Querbeschleunigung (aY) sowie Vertikalbeschleunigung (aZ) des Motorrads misst. Diese Daten werden verwendet, um Systeme wie Cornering-ABS, Traktionskontrolle (DTC), Wheelie-Kontrolle (DWC), Motorbremskontrolle (EBC) und Quickshifter (DQS) zu steuern. Nur wenige Motorräder bieten ein vergleichbares Niveau an Fahrassistenzsystemen, was die Fahrzeugkontrolle und Sicherheit erheblich verbessert.
Das Ride-by-Wire-System (RBW) erhöht Fahrspaß und Sicherheit durch eine Technologie, die ursprünglich aus der Luftfahrt stammt. Anstelle herkömmlicher Gasseile werden die Drosselklappen von Servomotoren gesteuert, die auf ein ultraschnelles elektronisches Interface reagieren. Abhängig vom gewählten Fahrmodus, der Gasgriffstellung und der voreingestellten Leistungscharakteristik regelt das System die Drosselklappen präzise. Dadurch wird eine optimale Leistungsentfaltung erreicht, die das Fahren sowohl dynamischer als auch kontrollierbarer macht.
Im Jahr 2010 revolutionierte die Ducati Multistrada die Motorradwelt als erstes Modell mit Riding Modes. Diese Technologie, die kontinuierlich weiterentwickelt wurde, ermöglicht es den Fahrern, den Charakter ihres Motorrads auf Knopfdruck zu verändern. Heute können die Modi RACE, SPORT, ROAD und WET auch während der Fahrt ausgewählt werden, wodurch sich Motorcharakteristik, Leistung, Drehmoment und das Interventionslevel der Assistenzsysteme ändern.
Wie der Name bereits verrät, wurde der Riding Mode RACE speziell für den Einsatz auf Rennstrecken oder auf Straßen mit griffigem Asphalt entwickelt. Im Race Mode kann der Fahrer die volle Leistung abrufen, mit einer direkten Gasannahme im Performance Mode High. Die Assistenzsysteme werden auf ein niedrigeres Interventionslevel eingestellt, ohne die Sicherheit zu gefährden. Das ABS-System wird auf Stufe 2 gesetzt, ohne Lift-up-Kontrolle und mit der „Slide-by-Brake“-Funktion, die kontrolliertes Driften beim Bremsen ermöglicht. Ein Umschalten in den Race Mode ist selbstverständlich auch während der Fahrt jederzeit möglich. Die Grundeinstellungen lassen sich individuell anpassen.
Bei der Wahl von Sport steht dem Fahrer die maximale Spitzenleistung mit sportlich direkter Gasannahme zur Verfügung. Die Assistenzsysteme sind auf ein perfektes Regelszenario für trockene Straßen eingestellt, Rear-Lift-Up-Control beim Bremsen ist aktiviert und die ABS-Kurvenfunktion ist so eingestellt, dass in der Kurve maximale Bremsperformance und Sicherheit gewährleistet ist. Umschalten ist natürlich auch während der Fahrt jederzeit möglich! Grundeinstellungen können individuell angepasst werden.
Der Riding Mode Street empfiehlt sich für Fahrten auf der Landstraße. Wie im Riding Mode Sport bietet dieser Modus die volle Leistung, aber mit einer sanfteren Gasannahme. Die Assistenzsysteme sind auf ein perfektes Regelszenario für ein Maximum an Stabilität eingestellt, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu maximieren. Umschalten ist natürlich auch während der Fahrt jederzeit möglich! Grundeinstellungen können individuell angepasst werden.
Der Riding Mode Wet ist speziell für Fahrten auf rutschigem Untergrund und bei Nässe ausgelegt. In diesem Modus wird die maximale Leistung auf 95 PS reduziert, und die Gasannahme erfolgt besonders sanft (Power Mode Low). Die vordefinierten Einstellungen von DTC, DWC, ABS und EBC sind so konfiguriert, dass maximale Fahrstabilität und optimaler Grip gewährleistet sind – für ein Höchstmaß an Sicherheit und Vertrauen. Ein Wechsel des Modus ist selbstverständlich auch während der Fahrt jederzeit möglich. Die Grundeinstellungen können individuell angepasst werden.
Das Ducati Brake Light (DBL) warnt bei starken Bremsmanövern ab einer Geschwindigkeit von 55 km/h nachfolgende Fahrzeuge durch schnelles Blinken des Bremslichts. Bei starker Verzögerung wird zusätzlich die Warnblinkanlage aktiviert. Dies reduziert das Risiko von Auffahrunfällen und erhöht die Sicherheit des Fahrers. Das Blinken stoppt automatisch, sobald die Verzögerung unter einen definierten Schwellenwert fällt.
Mit dem optional erhältlichen Ducati Lap Timer Pro (DLT) können bis zu 32 Rundenzeiten pro Session automatisch aufgezeichnet und gespeichert werden – einschließlich dreier Zwischenzeiten pro Runde. Diese Zeiten werden direkt auf dem Dashboard im Trackmodus angezeigt, sobald die Ziellinie überquert wird. Auf der linken Seite des Dashboards werden GPS-Signal, Rundenzeit, Zwischenzeit, Rundennummer sowie die Differenz zwischen Zwischenzeit und Gesamt-Rundenzeit im Vergleich zur besten Runde der Session angezeigt. Die Zielflagge unten links wechselt auf Orange, wenn es sich um die beste Runde der aktuellen Session handelt, und auf Rot, wenn es die schnellste Rundenzeit insgesamt ist. Diese Farbkennzeichnung wird auch für die Zwischenzeiten angewendet, so werden die besten Zwischenzeiten in Orange oder Rot hervorgehoben.
Die Vielseitigkeit dieses Modells zeigt sich auch darin, dass es für das Ducati Multimedia System (DMS) vorbereitet ist. Sobald das DMS aktiviert wurde, verbindet sich das Motorrad automatisch über Bluetooth mit dem Smartphone und ermöglicht die Steuerung der wichtigsten Multimediafunktionen, sobald der Fahrer aufsteigt. Das Dashboard zeigt Informationen wie abgespielte Musik, neue Textnachrichten oder den Namen des Anrufers an. Telefonanrufe und Musik können über das Freisprechsystem im Helm empfangen und gehört werden.
Eine Warnblinkanlage ist bei Motorrädern nicht immer Standard – bei Ducati jedoch schon. Auf Knopfdruck werden alle vier Blinker aktiviert und bleiben eingeschaltet, bis der Fahrer den Knopf erneut drückt, um sie auszuschalten. Sollte dies einmal vergessen werden, schaltet sich die Warnblinkanlage nach 120 Minuten automatisch ab, um ein Entladen der Batterie zu verhindern.
Ducati-Modelle sind ab Werk so vorbereitet, dass die Integration von Ducati Originalzubehör problemlos möglich ist. Ob Heizgriffe, Alarmanlagen, Tempomat, zusätzliche Scheinwerfer, Reifendruckkontrollsysteme, beheizte Sitzbänke oder Turn-by-Turn-Navigation – die Installation kann schnell und einfach von jedem autorisierten Ducati Partner vorgenommen werden, sofern dieses Zubehör für das jeweilige Modell auch verfügbar ist. Einfach anschließen, aktivieren und schon wird der Diebstahlschutz aktiviert, für Wärme gesorgt oder der richtige Weg direkt auf dem Dashboard angezeigt.
Mit dem als Originalzubehör erhältlichen USB-Port wird das Aufladen und die Stromversorgung von Smartphones und anderen Geräten zum Kinderspiel. Ganz gleich, ob du während der Fahrt dein Navigationssystem nutzt oder Musik streamst – der USB-Port sorgt dafür, dass deine Geräte immer ausreichend Energie haben. So kannst du auch längere Touren genießen, ohne dir Sorgen um den Ladezustand deiner elektronischen Begleiter machen zu müssen.
Das originale Ducati-Batterieladegerät wurde speziell entwickelt, um den optimalen Ladezustand der Batterie zuverlässig zu gewährleisten. Es verhindert Startprobleme nach längeren Standzeiten und trägt gleichzeitig zur Verlängerung der Batterielebensdauer bei. Dank intelligenter Mikroprozessorsteuerung erkennt das Ladegerät automatisch, wenn die Batterie vollständig geladen ist, und schaltet in den Erhaltungsmodus. Bei Spannungsverlust wechselt es selbstständig wieder in den Lademodus, um die ideale Spannung konstant zu halten – vollautomatisch und sicher. Das Ladegerät ist mit allen Ducati-Modellen kompatibel: Bei neueren Bikes erfolgt der Anschluss direkt über die DDA-Buchse (Ducati Data Acquisition), die meist unter der Sitzbank zu finden ist, bei älteren Modellen über das mitgelieferte Kabel zur Batterieklemme.
Die Funktionen des Elektronikpakets der neuesten Generation, dessen Bedienelemente und Funktionen von denen der Panigale V4 abgeleitet sind, werden über ein 5"-TFT-Dashboard im Format 16:9 angezeigt und über einen "Petal"-Joystick gesteuert. Um die Klarheit und Eleganz des neuen Dashboards zu unterstreichen, wurden die Warnleuchten – mit Ausnahme der roten LED-Überdrehzahlanzeige – von der Außenmaske entfernt und ins Innere des Dashboards verlegt. Der Drehzahlmesser und die Ganganzeige blinken und werden grün, um den empfohlenen Gangwechsel anzuzeigen, und rot, um den Eingriff des Drehzahlbegrenzers zu signalisieren. Während des Einfahrens leuchtet der Drehzahlmesser orange, wenn die empfohlene Drehzahl überschritten wird. Das Dashboard verfügt über drei Anzeigemodi namens Road, Road Pro und Track, die sich durch die Art der angezeigten Informationen und die grafische Darstellung unterscheiden. Alle Modi haben eine automatische Umschaltung zwischen Tag- und Nachtbeleuchtung. Mit dem "Joystick" am Lenker kann man während der Fahrt direkt zwischen den verschiedenen Info-Modi wechseln. Das Dashboard ermöglicht auch die Bluetooth-Kopplung mit einem Smartphone und einem Kommunikationssystem im Helm, um Musik abzuspielen, Anrufe entgegenzunehmen und die Anweisungen des Turn-by-Turn-Navigationsgeräts zu hören, sofern es installiert ist.
Der ROAD-Modus ist sehr übersichtlich gestaltet und legt den Fokus auf den Drehzahlmesser, der die gesamte rechte Seite des Displays einnimmt und die Ganganzeige in der Mitte. Die Geschwindigkeit und der gewählte Fahrmodus befinden sich auf der linken Seite. In den vier Ecken des Dashboards finden sich die Daten des Bordcomputers: Kraftstoffstand, Uhrzeit, Kühlmitteltemperatur und Lufttemperatur. Das ROAD PRO Layout erhöht die Dichte der angezeigten Informationen, indem der Drehzahlmesser in die Mitte rückt, um links Platz für die Anzeige der abgerufenen Leistung zu schaffen. Rechts werden die Parameter des aktiven Fahrmodus angezeigt. Der TRACK-Modus verfügt über einen geraden Drehzahlmesserbalken, der sich über die gesamte Länge des oberen Teils des Displays erstreckt. Die Ganganzeige wird vergrößert, während die Geschwindigkeitsanzeige kleiner dargestellt wird. Auf der linken Seite befinden sich die Informationen des Lap Timer Pro, sofern dieser installiert ist (GPS-Signal, Rundenzeit, Zwischenzeit, Runde, Zeitdifferenz…). Auf der rechten Seite zeigt das Display die Riding Mode-Parameter an, die es ermöglichen, den Level jedes einzelnen Assistenzsystems während der Fahrt anzupassen, und den Interventionslevel in Echtzeit anzeigen.
Die neue Hypermotard V2 ist mit moderner und hochentwickelter Elektronik ausgestattet, die auf einer 6-Achsen-Trägheitsplattform basiert. Das Elektronikpaket der Hypermotard V2 umfasst: Kurven-ABS, Ducati Traction Control (DTC), Ducati Wheelie Control (DWC), Ducati Quick Shift (DQS) 2.0 und Engine Brake Control (EBC).…
Designentscheidungen wurden mit dem Ziel getroffen, die Hypermotard V2 leicht, schlank und kompakt zu gestalten. Die Sitzposition ist souverän, wie bei einem echten Supermotard: breiter Lenker, schlanke Taille. Die Geometrie wurde mit dem Ziel überarbeitet, den Spaßcharakter der Vorgängergeneration zu erhalten, jedoch…
Die neue Generation der Hypermotard verfügt bei beiden Modellen über eine Sitzhöhe von 880 mm, was 10 mm mehr ist als bei der Hypermotard 950 und 10 mm weniger als bei der Hypermotard 950 SP. Berücksichtigt man jedoch die Spreizung der Beine und ermittelt das Schrittbogenmaß – den entscheidenden Wert für die…
Der Ducati V2-Motor überzeugt auf ganzer Linie – sowohl bei sportlicher Fahrweise, wenn maximale Leistung gefragt ist, als auch im urbanen Verkehr, wo ein sanftes Ansprechverhalten und präzise Dosierbarkeit entscheidend sind. Besonders beeindruckend sind jedoch die Wartungsintervalle: In den frühen 1990er-Jahren lagen…
Die neuen Hypermotard V2 Modelle setzen in dieser Modellreihe neue Standards. Innovative Lösungen wie der Monocoque-Rahmen und die Optimierung jedes einzelnen Bauteils führen zu einem Gewicht von 180 kg (mit allen Flüssigkeiten, aber ohne Kraftstoff), beeindruckende 13 kg weniger als beim Vorgängermodell. Die…
Dieses Modell ist auch eine hervorragende Option für Einsteiger. Für Inhaber des A2-Führerscheins gibt es eine 35-kW-Version, die gesondert bestellt werden muss.
Für alle, die die Vielseitigkeit oder Leistung der Hypermotard V2 steigern möchten, hat Ducati eine Reihe von Ducati Performance-Zubehörteilen entwickelt – angefangen mit der in Zusammenarbeit mit Termignoni entwickelten Auspuffanlage. Im Bereich Elektronik sind Zubehörteile für den täglichen Gebrauch erhältlich, wie…
Der 90°-V2-Motor mit 890 cm³ Hubraum ist mit 54,4 kg um 6,4 kg leichter als sein Vorgänger, der Testastretta Evoluzione 11°. Ausgestattet mit der variablen Ventilsteuerung IVT und Einlassventilen mit hohlem Ventilschaft, setzt er neue Maßstäbe in der Geschichte der Ducati-Zweizylindermotoren. Er kombiniert…
Das 90°-V2-Layout ermöglicht den Bau eines schlanken, charakterstarken Motors mit exzellentem Sound und kraftvoller Leistungsentfaltung – ganz in bester Ducati-Tradition. Der 90°-Zylinderwinkel sorgt zudem für einen natürlichen Massenausgleich der Kräfte erster Ordnung, weshalb keine Ausgleichswelle zur Reduzierung von…
Das IVT-System (Intake Variable Timing) ermöglicht dem Ducati-Zweizylinder einen sehr linearen Drehmomentverlauf, viel Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen sowie eine angenehme Gasannahme und sportliche Leistungsentfaltung bei hohen Drehzahlen. Es verändert die Steuerzeiten der Einlassventile kontinuierlich um bis zu…
Wie beim V4 Granturismo werden die Nockenwellen über eine Steuerkette angetrieben und die Ventile durch Federn geschlossen. Ähnlich wie bei den MotoGP-Rennmaschinen sind die Kipphebel, die die Einlassventile öffnen, mit einer DLC-Beschichtung (Diamond-Like Carbon) versehen, die die Reibung minimiert und somit sowohl…
Die im Druckgussverfahren gefertigten Kurbelgehäuse sind so ausgelegt, dass sie die Wasserkammer um die Zylinderlaufbuchsen aufnehmen. Wie beim Superquadro-Motor ist auch dieser V2 mit Aluminiumlaufbuchsen ausgestattet, die bereits in einer frühen Phase der Montage in das Kurbelgehäuse eingesetzt werden. Diese…
Eine ebenso elegante wie funktionale Lösung ist die rechts am vorderen Zylinderkopf angebrachte Wasserpumpe, die über Zahnräder von der Auslassnockenwelle angetrieben wird. Diese Konstruktion trägt zur Kompaktheit der Antriebseinheit bei und bietet ästhetische Vorteile, da sie die sichtbaren Gummischläuche des…
Der V2 ist mit einem Ansaug-Bypass ausgestattet, der die Airbox mit den Einlasskanälen der beiden Zylinder in der Nähe der Einlassventile verbindet. Dadurch wird das Luft-Kraftstoff-Gemisch optimiert, was eine effizientere Verbrennung im Motor ermöglicht. Das Ergebnis: reduzierter Kraftstoffverbrauch, geringere…
Die Kraftstoffversorgung erfolgt über 52-mm-Drosselklappen in Verbindung mit einem Ride-by-Wire-System, das vier unterschiedliche Leistungsmodi bietet, um die Leistungsabgabe optimal an verschiedene Fahrsituationen anzupassen. Dank individueller Kennfelder für jeden Gang kann das System die Performance anpassen und…
Die DesertX ist mit der zweiten Generation des DQS-Systems ausgestattet, das bereits in der Panigale V4 zum Einsatz kommt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen verzichtet es auf einen Hall-Sensor im Schalthebel; die Schaltstrategie basiert vollständig auf dem Gangsensor im Getriebe. Das Resultat ist ein direkteres,…
Die 8-Scheiben-Ölbadkupplung mit Anti-Hopping-Funktion reduziert das rückläufige Drehmoment beim Schließen des Gasgriffs und beim Herunterschalten, wodurch die Stabilität des Motorrads insbesondere in der Bremsphase deutlich verbessert wird. Diese Technologie minimiert zudem das Stempeln des Hinterrads und…
Der Rahmen besteht aus einer nur 4 kg leichten, multifunktionalen Monocoque-Struktur aus Aluminium-Druckguss, die Motor und Lenkkopf – ähnlich wie bei der Panigale – miteinander verbindet. Das hohle Innere dient als Luftfilterkasten, in dem Luftfilter, Drosselklappen und Einspritzdüsen untergebracht sind, und wird nach…
Die Hypermotard V2 verfügt über eine voll einstellbare Kayaba-Vorderradgabel mit 46-mm-Standrohren und ein Kayaba-Federbein, das in Vorspannung und Zugstufe einstellbar ist. Der Stoßdämpfer ist seitlich direkt an der neuen doppelseitigen Schwinge befestigt und ermöglicht so einen einfachen Zugang zur Einstellung der…
Die Hypermotard V2 ist mit 6-Speichen-Leichtmetallfelgen im Y-Design ausgestattet, die vorne 3,50 x 17" und hinten 5,50 x 17" messen. Bereift ist sie mit Pirelli Diablo Rosso IV-Reifen in den Größen 120/70 und 190/55.
Die speziell entwickelte Zweiarmschwinge aus Aluminium-Druckguss ist robuster und direkt am Motor befestigt. Im Vergleich zur Multistrada V2 wurde der Schwingenlagerpunkt um 6 mm abgesenkt. Die Hinterradmutter ist jetzt mit einem Standard-Sechskant versehen, was Wartung und Radwechsel – auch im Gelände oder bei…
Das Brembo-Bremssystem garantiert eine hohe Bremsleistung bei gleichzeitig höchster Präzision und Sensibilität am Bremshebel sowie eine direkte, lineare Verbindung zwischen der aufgebrachten Bremskraft und der Bremsperformance. Vorne verrichten bei der Hypermotard V2 Monoblock-Bremssättel des Typs Brembo M4.32 mit…
Der Full-LED-Scheinwerfer wirkt aggressiv und modern und ist mit einem DRL (Daytime Running Light) ausgestattet, dessen markantes „Double-C“ an die Hypermotard 698 Mono erinnert. Der Reflektor beherbergt das Abblendlicht, das den Reflektor in zwei Teile teilt, und das Fernlicht, das ihn vollständig einschaltet. Auch…
Durch die Verwendung der Termignoni-Racing-Auspuffanlage mit Titanschalldämpfern und Carbon-Endkappen, die als Originalzubehör erhältlich ist, erhöht sich die Leistung auf 124 PS (+4 PS), das Drehmoment auf 98 Nm (+5 Nm), während sich das Gewicht um 4,5 kg reduziert. Im Originalzubehörprogramm von Ducati findet sich…
Bei jedem Detail wurde Wert auf hochwertige Komponenten gelegt: konischer schwarzer Aluminiumlenker, schwarze eloxierte Gabelbrücke, einstellbarer Brems- und Kupplungshebel, Radialpumpen bei Bremse und Kupplung mit separaten Flüssigkeitstanks, Fußrasten mit geschmiedeten Anbauteilen. Um den ästhetischen Eindruck einer…
Der neue Petal-Joystick ist eine innovative Schaltereinheit, die präzise Steuerung mit benutzerfreundlicher Bedienung vereint. Mit diesem Joystick lässt sich mühelos zwischen den verschiedenen Fahrmodi und elektronischen Einstellungen navigieren. Dank seiner kompakten und funktionalen Bauweise bietet er eine intuitive…
Die LED-Technologie hat im Motorradbau völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Das Rücklicht-Design, wie es heute bei Ducati zu finden ist, wäre mit herkömmlichen Leuchtmitteln undenkbar. Neben der optischen Verbesserung bietet es auch mehr Sicherheit, da es deutlich besser sichtbar ist. Und das Beste: Birnenwechsel…
Das ABS-System verfügt über eine „Cornering“-Funktion, die auch in Schräglage den ABS-Eingriff optimiert. Abgeleitet von der Panigale V4, kann das ABS in vier Stufen eingestellt werden: Level 1, für erfahrene Fahrer auf der Rennstrecke, bietet maximale Bremsleistung ohne „Cornering“- Funktion und Rear-Wheel-Lift-Up…
Die Strategie der Ducati Traktionskontrolle wird auch bei der Panigale V4 angewendet. Die Software arbeitet mit den Daten der 6-Achs-IMU und steuert den Schlupf des Hinterrads in Schräglage. Eine „prädiktive“ Regelstrategie reagiert nicht nur auf das Durchdrehen des Hinterrads, sondern auch auf dessen Schwankungen.…
Fahrassistenzsysteme wie DTC, DWC und EBC sind standardmäßig exakt auf die Originalbereifung abgestimmt. Bei der Verwendung anderer Reifen oder geänderter Übersetzungen konnte jedoch die zuverlässige Funktion nicht immer gewährleistet werden. Mit dem innovativen „Auto-Calibration-System“ passt sich eine Ducati nun…
Erlebe die perfekte Balance zwischen Adrenalin und Kontrolle. Mit der fortschrittlichen Wheelie-Control-Technologie DWC EVO behält der Fahrer jederzeit die Kontrolle über jedes Manöver – ob auf der Rennstrecke oder auf der Straße. Präzise Sensoren und innovative Algorithmen erkennen den Beginn eines Wheelies und…
Engine Brake Control (EBC) unterstützt den Fahrer dabei, das Motorrad auch bei extremen Bremsmanövern am Kurveneingang zu stabilisieren. Dies geschieht durch die Regulierung des Motorbremsmoments – also der Kraft, die vom Motor beim Bremsen auf das Hinterrad wirkt. Das System, das auch in allen Ducati Superbikes zum…
Am Gas bleiben und ohne Kupplungsbetätigung rauf- oder runterschalten – das Quick-Shift-System (DQS) mit Up/Down-Funktion unterbricht automatisch die Zündung und Einspritzung für die Millisekunden des Schaltvorgangs. Dies sorgt für einen perfekten Airflow im Ansaugtrakt und ermöglicht blitzschnelle Gangwechsel ohne…
Ein weiteres Assistenzsystem, das bei der S und SP-Modellen serienmäßig verbaut ist und für die Basismodelle als Originalzubehör erhältlich ist, ist Ducati Power Launch (DPL). Die dreistufige Launch Control unterstützt den Fahrer beim Start. Einmal aktiviert, braucht der Fahrer nur noch den ersten Gang einzulegen und…
Nach zahlreichen schnellen Runden neigt man leicht dazu, die Geschwindigkeit in der Boxengasse falsch einzuschätzen und fährt zu schnell. Der Pit-Limiter, wie er aus der MotoGP bekannt ist, ist in den S-und SP-Modellen serienmäßig verbaut und für das Basismodell als Originalzubehör erhältlich. Nach Aktivierung – durch…
Die 6-Achs-Inertial-Measurement-Unit (6D-IMU) ist ein hochpräzises Sensorsystem, das kontinuierlich die Rollrate (ΩX), Gierrate (ΩZ), Längsbeschleunigung (aX), Querbeschleunigung (aY) sowie Vertikalbeschleunigung (aZ) des Motorrads misst. Diese Daten werden verwendet, um Systeme wie Cornering-ABS, Traktionskontrolle…
Das Ride-by-Wire-System (RBW) erhöht Fahrspaß und Sicherheit durch eine Technologie, die ursprünglich aus der Luftfahrt stammt. Anstelle herkömmlicher Gasseile werden die Drosselklappen von Servomotoren gesteuert, die auf ein ultraschnelles elektronisches Interface reagieren. Abhängig vom gewählten Fahrmodus, der…
Im Jahr 2010 revolutionierte die Ducati Multistrada die Motorradwelt als erstes Modell mit Riding Modes. Diese Technologie, die kontinuierlich weiterentwickelt wurde, ermöglicht es den Fahrern, den Charakter ihres Motorrads auf Knopfdruck zu verändern. Heute können die Modi RACE, SPORT, ROAD und WET auch während der…
Wie der Name bereits verrät, wurde der Riding Mode RACE speziell für den Einsatz auf Rennstrecken oder auf Straßen mit griffigem Asphalt entwickelt. Im Race Mode kann der Fahrer die volle Leistung abrufen, mit einer direkten Gasannahme im Performance Mode High. Die Assistenzsysteme werden auf ein niedrigeres…
Bei der Wahl von Sport steht dem Fahrer die maximale Spitzenleistung mit sportlich direkter Gasannahme zur Verfügung. Die Assistenzsysteme sind auf ein perfektes Regelszenario für trockene Straßen eingestellt, Rear-Lift-Up-Control beim Bremsen ist aktiviert und die ABS-Kurvenfunktion ist so eingestellt, dass in der…
Der Riding Mode Street empfiehlt sich für Fahrten auf der Landstraße. Wie im Riding Mode Sport bietet dieser Modus die volle Leistung, aber mit einer sanfteren Gasannahme. Die Assistenzsysteme sind auf ein perfektes Regelszenario für ein Maximum an Stabilität eingestellt, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu…
Der Riding Mode Wet ist speziell für Fahrten auf rutschigem Untergrund und bei Nässe ausgelegt. In diesem Modus wird die maximale Leistung auf 95 PS reduziert, und die Gasannahme erfolgt besonders sanft (Power Mode Low). Die vordefinierten Einstellungen von DTC, DWC, ABS und EBC sind so konfiguriert, dass maximale…
Das Ducati Brake Light (DBL) warnt bei starken Bremsmanövern ab einer Geschwindigkeit von 55 km/h nachfolgende Fahrzeuge durch schnelles Blinken des Bremslichts. Bei starker Verzögerung wird zusätzlich die Warnblinkanlage aktiviert. Dies reduziert das Risiko von Auffahrunfällen und erhöht die Sicherheit des Fahrers.…
Die Coming-Home-Funktion erhöht Komfort und Sicherheit im Dunkeln: Nach dem Abstellen des Motorrads bleibt das Abblendlicht 30 Sekunden lang eingeschaltet, bevor es sich automatisch ausschaltet. Die Funktion kann jederzeit über das Menü aktiviert oder deaktiviert werden, je nach Bedarf.
Mit dem optional erhältlichen Ducati Lap Timer Pro (DLT) können bis zu 32 Rundenzeiten pro Session automatisch aufgezeichnet und gespeichert werden – einschließlich dreier Zwischenzeiten pro Runde. Diese Zeiten werden direkt auf dem Dashboard im Trackmodus angezeigt, sobald die Ziellinie überquert wird. Auf der linken…
Die Vielseitigkeit dieses Modells zeigt sich auch darin, dass es für das Ducati Multimedia System (DMS) vorbereitet ist. Sobald das DMS aktiviert wurde, verbindet sich das Motorrad automatisch über Bluetooth mit dem Smartphone und ermöglicht die Steuerung der wichtigsten Multimediafunktionen, sobald der Fahrer…
Eine Warnblinkanlage ist bei Motorrädern nicht immer Standard – bei Ducati jedoch schon. Auf Knopfdruck werden alle vier Blinker aktiviert und bleiben eingeschaltet, bis der Fahrer den Knopf erneut drückt, um sie auszuschalten. Sollte dies einmal vergessen werden, schaltet sich die Warnblinkanlage nach 120 Minuten…
Die Auto-Off-Funktion des Fahrtrichtungsanzeigers sorgt dafür, dass die Blinker automatisch deaktiviert werden, wenn nach einer Kurve weitergefahren wird und der Blinker nach einigen hundert Metern – abhängig von der Geschwindigkeit – weiterhin aktiviert ist.
Ducati-Modelle sind ab Werk so vorbereitet, dass die Integration von Ducati Originalzubehör problemlos möglich ist. Ob Heizgriffe, Alarmanlagen, Tempomat, zusätzliche Scheinwerfer, Reifendruckkontrollsysteme, beheizte Sitzbänke oder Turn-by-Turn-Navigation – die Installation kann schnell und einfach von jedem…
Mit dem als Originalzubehör erhältlichen USB-Port wird das Aufladen und die Stromversorgung von Smartphones und anderen Geräten zum Kinderspiel. Ganz gleich, ob du während der Fahrt dein Navigationssystem nutzt oder Musik streamst – der USB-Port sorgt dafür, dass deine Geräte immer ausreichend Energie haben. So kannst…
Das originale Ducati-Batterieladegerät wurde speziell entwickelt, um den optimalen Ladezustand der Batterie zuverlässig zu gewährleisten. Es verhindert Startprobleme nach längeren Standzeiten und trägt gleichzeitig zur Verlängerung der Batterielebensdauer bei. Dank intelligenter Mikroprozessorsteuerung erkennt das…
Die Funktionen des Elektronikpakets der neuesten Generation, dessen Bedienelemente und Funktionen von denen der Panigale V4 abgeleitet sind, werden über ein 5"-TFT-Dashboard im Format 16:9 angezeigt und über einen "Petal"-Joystick gesteuert. Um die Klarheit und Eleganz des neuen Dashboards zu unterstreichen, wurden die…
Der ROAD-Modus ist sehr übersichtlich gestaltet und legt den Fokus auf den Drehzahlmesser, der die gesamte rechte Seite des Displays einnimmt und die Ganganzeige in der Mitte. Die Geschwindigkeit und der gewählte Fahrmodus befinden sich auf der linken Seite. In den vier Ecken des Dashboards finden sich die Daten des…
Das leistungsstarke Elektronikpaket umfasst unter anderem das Kurven-ABS mit Slide-by-Brake Funktion, Ducati Traction Control, Ducati Wheelie Control, Engine Brake Control und Ducati Quick Shift 2.0 – wie in der Panigale V4...
Das ABS-System verfügt über eine „Cornering“-Funktion, die auch in Schräglage den ABS-Eingriff optimiert. Abgeleitet von der Panigale V4, kann das ABS in vier Stufen eingestellt werden: Level 1, für erfahrene Fahrer auf der Rennstrecke, bietet maximale Bremsleistung ohne „Cornering“- Funktion und Rear-Wheel-Lift-Up Control und überwacht nur das Vorderrad. Level 2 konzipiert für den Amateur-Racer, kontrolliert das Vorderrad mit Cornering-Funktion und am Hinterrad ist die Slide-by-Brake-Funktion, die das Hineinsliden in die Kurve unterstützt, aktiv. Stufe 3 ist für sportliches Fahren auf der Straße gedacht und sorgt für eine hohe Verzögerung, mit aktiver Cornering-Funktion und reduzierter Rear-Wheel-Lift-Up Control. Stufe 4 wird bei wenig Bodenhaftung empfohlen. Sie gewährleistet sicheres und stabiles Bremsen unter allen Bedingungen und überwacht ständig das Abheben des Hinterrads, selbst bei starker Verzögerung.
Die Strategie der Ducati Traktionskontrolle wird auch bei der Panigale V4 angewendet. Die Software arbeitet mit den Daten der 6-Achs-IMU und steuert den Schlupf des Hinterrads in Schräglage. Eine „prädiktive“ Regelstrategie reagiert nicht nur auf das Durchdrehen des Hinterrads, sondern auch auf dessen Schwankungen. Dadurch wird der Verlust der Bodenhaftung schneller erkannt, Schlupfspitzen werden reduziert, und ein schnelleres sowie gleichmäßigeres Eingreifen erfolgt. DTC EVO steuert nicht nur die Vorzündung und Einspritzung, sondern auch die Drosselklappenstellung, um optimale Verbrennungsparameter aufrechtzuerhalten. Dies führt zu mehr Stabilität am Kurvenausgang und damit zu einer besseren Beschleunigung mit sanfterem Ansprechverhalten. Die Traktionskontrolle ist in acht Stufen einstellbar: sechs für trockene Bedingungen und zwei für nasse. Dadurch kann der Fahrer die Regelstrategie flexibel an seinen Fahrstil und die jeweilige Bodenhaftung anpassen.
Fahrassistenzsysteme wie DTC, DWC und EBC sind standardmäßig exakt auf die Originalbereifung abgestimmt. Bei der Verwendung anderer Reifen oder geänderter Übersetzungen konnte jedoch die zuverlässige Funktion nicht immer gewährleistet werden. Mit dem innovativen „Auto-Calibration-System“ passt sich eine Ducati nun flexibel an verschiedene Reifen und Übersetzungen an, um stets optimale Leistung bei maximaler Sicherheit zu bieten. Erlebe die Freiheit, Reifen ohne Risiko zu wählen.
Erlebe die perfekte Balance zwischen Adrenalin und Kontrolle. Mit der fortschrittlichen Wheelie-Control-Technologie DWC EVO behält der Fahrer jederzeit die Kontrolle über jedes Manöver – ob auf der Rennstrecke oder auf der Straße. Präzise Sensoren und innovative Algorithmen erkennen den Beginn eines Wheelies und greifen in Bruchteilen von Sekunden ein, um das Vorderrad stets unter Kontrolle zu halten und eine maximale sowie sichere Beschleunigung zu gewährleisten.
Engine Brake Control (EBC) unterstützt den Fahrer dabei, das Motorrad auch bei extremen Bremsmanövern am Kurveneingang zu stabilisieren. Dies geschieht durch die Regulierung des Motorbremsmoments – also der Kraft, die vom Motor beim Bremsen auf das Hinterrad wirkt. Das System, das auch in allen Ducati Superbikes zum Einsatz kommt, analysiert kontinuierlich Schräglage, Gasgriffstellung, Gang und Kurbelwellenfliehkräfte und balanciert im Zusammenspiel mit dem Ride-by-Wire-System die durch die Motorbremswirkung auf das Hinterrad übertragenen Kräfte aus.
Am Gas bleiben und ohne Kupplungsbetätigung rauf- oder runterschalten – das Quick-Shift-System (DQS) mit Up/Down-Funktion unterbricht automatisch die Zündung und Einspritzung für die Millisekunden des Schaltvorgangs. Dies sorgt für einen perfekten Airflow im Ansaugtrakt und ermöglicht blitzschnelle Gangwechsel ohne Kupplung, was eine ruckfreie und präzise Kraftübertragung garantiert. Das DQS-System der zweiten Generation benötigt keinen Hall-Effekt-Mikroschalter am Schalthebel, sondern arbeitet ausschließlich mit dem Gangsensor auf der Schaltwalze. Dadurch wird das Schaltgefühl weiter verbessert, die Schaltwege werden kürzer, und die Gangwechsel werden noch präziser.
Ein weiteres Assistenzsystem, das bei der S und SP-Modellen serienmäßig verbaut ist und für die Basismodelle als Originalzubehör erhältlich ist, ist Ducati Power Launch (DPL). Die dreistufige Launch Control unterstützt den Fahrer beim Start. Einmal aktiviert, braucht der Fahrer nur noch den ersten Gang einzulegen und das Gas zu öffnen. In der ersten Phase des Starts, während der Fahrer kontrolliert einkuppelt, regelt DPL die Motordrehzahl und hält sie im optimalen Bereich. In der zweiten Phase, wenn der Kraftschluss hergestellt ist, kontrolliert DPL das Drehmoment entsprechend der gewählten Einstellung. So werden Schlupf am Hinterrad oder störende Wheelies verhindert und eine sichere, maximale Beschleunigung gewährleistet. Das System deaktiviert sich selbständig über die End-of-Start-Geschwindigkeit oder mit dem Einlegen des dritten Gangs. Zum Schutz der Kupplung ist nur eine limitierte Anzahl von DPL-Starts möglich, was im Display unter dem Hinweis „launches left“ angezeigt wird. Dieser Status wird zurückgesetzt, sobald das Fahrzeug wieder normal gefahren wird. DPL lässt sich in drei Stufen einstellen: Stufe 1 sorgt für maximale Beschleunigung, Stufe 3 bietet Sicherheit und Stabilität während des Startvorgangs.
Nach zahlreichen schnellen Runden neigt man leicht dazu, die Geschwindigkeit in der Boxengasse falsch einzuschätzen und fährt zu schnell. Der Pit-Limiter, wie er aus der MotoGP bekannt ist, ist in den S-und SP-Modellen serienmäßig verbaut und für das Basismodell als Originalzubehör erhältlich. Nach Aktivierung – durch Drücken der entsprechenden Taste – begrenzt er automatisch die Geschwindigkeit in der Boxengasse. Diese lässt sich in den Voreinstellungen auf einen Bereich von 40 km/h bis 80 km/h einstellen.
Die 6-Achs-Inertial-Measurement-Unit (6D-IMU) ist ein hochpräzises Sensorsystem, das kontinuierlich die Rollrate (ΩX), Gierrate (ΩZ), Längsbeschleunigung (aX), Querbeschleunigung (aY) sowie Vertikalbeschleunigung (aZ) des Motorrads misst. Diese Daten werden verwendet, um Systeme wie Cornering-ABS, Traktionskontrolle (DTC), Wheelie-Kontrolle (DWC), Motorbremskontrolle (EBC) und Quickshifter (DQS) zu steuern. Nur wenige Motorräder bieten ein vergleichbares Niveau an Fahrassistenzsystemen, was die Fahrzeugkontrolle und Sicherheit erheblich verbessert.
Das Ride-by-Wire-System (RBW) erhöht Fahrspaß und Sicherheit durch eine Technologie, die ursprünglich aus der Luftfahrt stammt. Anstelle herkömmlicher Gasseile werden die Drosselklappen von Servomotoren gesteuert, die auf ein ultraschnelles elektronisches Interface reagieren. Abhängig vom gewählten Fahrmodus, der Gasgriffstellung und der voreingestellten Leistungscharakteristik regelt das System die Drosselklappen präzise. Dadurch wird eine optimale Leistungsentfaltung erreicht, die das Fahren sowohl dynamischer als auch kontrollierbarer macht.
Im Jahr 2010 revolutionierte die Ducati Multistrada die Motorradwelt als erstes Modell mit Riding Modes. Diese Technologie, die kontinuierlich weiterentwickelt wurde, ermöglicht es den Fahrern, den Charakter ihres Motorrads auf Knopfdruck zu verändern. Heute können die Modi RACE, SPORT, ROAD und WET auch während der Fahrt ausgewählt werden, wodurch sich Motorcharakteristik, Leistung, Drehmoment und das Interventionslevel der Assistenzsysteme ändern.
Wie der Name bereits verrät, wurde der Riding Mode RACE speziell für den Einsatz auf Rennstrecken oder auf Straßen mit griffigem Asphalt entwickelt. Im Race Mode kann der Fahrer die volle Leistung abrufen, mit einer direkten Gasannahme im Performance Mode High. Die Assistenzsysteme werden auf ein niedrigeres Interventionslevel eingestellt, ohne die Sicherheit zu gefährden. Das ABS-System wird auf Stufe 2 gesetzt, ohne Lift-up-Kontrolle und mit der „Slide-by-Brake“-Funktion, die kontrolliertes Driften beim Bremsen ermöglicht. Ein Umschalten in den Race Mode ist selbstverständlich auch während der Fahrt jederzeit möglich. Die Grundeinstellungen lassen sich individuell anpassen.
Bei der Wahl von Sport steht dem Fahrer die maximale Spitzenleistung mit sportlich direkter Gasannahme zur Verfügung. Die Assistenzsysteme sind auf ein perfektes Regelszenario für trockene Straßen eingestellt, Rear-Lift-Up-Control beim Bremsen ist aktiviert und die ABS-Kurvenfunktion ist so eingestellt, dass in der Kurve maximale Bremsperformance und Sicherheit gewährleistet ist. Umschalten ist natürlich auch während der Fahrt jederzeit möglich! Grundeinstellungen können individuell angepasst werden.
Der Riding Mode Street empfiehlt sich für Fahrten auf der Landstraße. Wie im Riding Mode Sport bietet dieser Modus die volle Leistung, aber mit einer sanfteren Gasannahme. Die Assistenzsysteme sind auf ein perfektes Regelszenario für ein Maximum an Stabilität eingestellt, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu maximieren. Umschalten ist natürlich auch während der Fahrt jederzeit möglich! Grundeinstellungen können individuell angepasst werden.
Der Riding Mode Wet ist speziell für Fahrten auf rutschigem Untergrund und bei Nässe ausgelegt. In diesem Modus wird die maximale Leistung auf 95 PS reduziert, und die Gasannahme erfolgt besonders sanft (Power Mode Low). Die vordefinierten Einstellungen von DTC, DWC, ABS und EBC sind so konfiguriert, dass maximale Fahrstabilität und optimaler Grip gewährleistet sind – für ein Höchstmaß an Sicherheit und Vertrauen. Ein Wechsel des Modus ist selbstverständlich auch während der Fahrt jederzeit möglich. Die Grundeinstellungen können individuell angepasst werden.
Das Ducati Brake Light (DBL) warnt bei starken Bremsmanövern ab einer Geschwindigkeit von 55 km/h nachfolgende Fahrzeuge durch schnelles Blinken des Bremslichts. Bei starker Verzögerung wird zusätzlich die Warnblinkanlage aktiviert. Dies reduziert das Risiko von Auffahrunfällen und erhöht die Sicherheit des Fahrers. Das Blinken stoppt automatisch, sobald die Verzögerung unter einen definierten Schwellenwert fällt.
Die Coming-Home-Funktion erhöht Komfort und Sicherheit im Dunkeln: Nach dem Abstellen des Motorrads bleibt das Abblendlicht 30 Sekunden lang eingeschaltet, bevor es sich automatisch ausschaltet. Die Funktion kann jederzeit über das Menü aktiviert oder deaktiviert werden, je nach Bedarf.
Mit dem optional erhältlichen Ducati Lap Timer Pro (DLT) können bis zu 32 Rundenzeiten pro Session automatisch aufgezeichnet und gespeichert werden – einschließlich dreier Zwischenzeiten pro Runde. Diese Zeiten werden direkt auf dem Dashboard im Trackmodus angezeigt, sobald die Ziellinie überquert wird. Auf der linken Seite des Dashboards werden GPS-Signal, Rundenzeit, Zwischenzeit, Rundennummer sowie die Differenz zwischen Zwischenzeit und Gesamt-Rundenzeit im Vergleich zur besten Runde der Session angezeigt. Die Zielflagge unten links wechselt auf Orange, wenn es sich um die beste Runde der aktuellen Session handelt, und auf Rot, wenn es die schnellste Rundenzeit insgesamt ist. Diese Farbkennzeichnung wird auch für die Zwischenzeiten angewendet, so werden die besten Zwischenzeiten in Orange oder Rot hervorgehoben.
Die Vielseitigkeit dieses Modells zeigt sich auch darin, dass es für das Ducati Multimedia System (DMS) vorbereitet ist. Sobald das DMS aktiviert wurde, verbindet sich das Motorrad automatisch über Bluetooth mit dem Smartphone und ermöglicht die Steuerung der wichtigsten Multimediafunktionen, sobald der Fahrer aufsteigt. Das Dashboard zeigt Informationen wie abgespielte Musik, neue Textnachrichten oder den Namen des Anrufers an. Telefonanrufe und Musik können über das Freisprechsystem im Helm empfangen und gehört werden.
Eine Warnblinkanlage ist bei Motorrädern nicht immer Standard – bei Ducati jedoch schon. Auf Knopfdruck werden alle vier Blinker aktiviert und bleiben eingeschaltet, bis der Fahrer den Knopf erneut drückt, um sie auszuschalten. Sollte dies einmal vergessen werden, schaltet sich die Warnblinkanlage nach 120 Minuten automatisch ab, um ein Entladen der Batterie zu verhindern.
Die Auto-Off-Funktion des Fahrtrichtungsanzeigers sorgt dafür, dass die Blinker automatisch deaktiviert werden, wenn nach einer Kurve weitergefahren wird und der Blinker nach einigen hundert Metern – abhängig von der Geschwindigkeit – weiterhin aktiviert ist.
Ducati-Modelle sind ab Werk so vorbereitet, dass die Integration von Ducati Originalzubehör problemlos möglich ist. Ob Heizgriffe, Alarmanlagen, Tempomat, zusätzliche Scheinwerfer, Reifendruckkontrollsysteme, beheizte Sitzbänke oder Turn-by-Turn-Navigation – die Installation kann schnell und einfach von jedem autorisierten Ducati Partner vorgenommen werden, sofern dieses Zubehör für das jeweilige Modell auch verfügbar ist. Einfach anschließen, aktivieren und schon wird der Diebstahlschutz aktiviert, für Wärme gesorgt oder der richtige Weg direkt auf dem Dashboard angezeigt.
Mit dem als Originalzubehör erhältlichen USB-Port wird das Aufladen und die Stromversorgung von Smartphones und anderen Geräten zum Kinderspiel. Ganz gleich, ob du während der Fahrt dein Navigationssystem nutzt oder Musik streamst – der USB-Port sorgt dafür, dass deine Geräte immer ausreichend Energie haben. So kannst du auch längere Touren genießen, ohne dir Sorgen um den Ladezustand deiner elektronischen Begleiter machen zu müssen.
Das originale Ducati-Batterieladegerät wurde speziell entwickelt, um den optimalen Ladezustand der Batterie zuverlässig zu gewährleisten. Es verhindert Startprobleme nach längeren Standzeiten und trägt gleichzeitig zur Verlängerung der Batterielebensdauer bei. Dank intelligenter Mikroprozessorsteuerung erkennt das Ladegerät automatisch, wenn die Batterie vollständig geladen ist, und schaltet in den Erhaltungsmodus. Bei Spannungsverlust wechselt es selbstständig wieder in den Lademodus, um die ideale Spannung konstant zu halten – vollautomatisch und sicher. Das Ladegerät ist mit allen Ducati-Modellen kompatibel: Bei neueren Bikes erfolgt der Anschluss direkt über die DDA-Buchse (Ducati Data Acquisition), die meist unter der Sitzbank zu finden ist, bei älteren Modellen über das mitgelieferte Kabel zur Batterieklemme.
Die Funktionen des Elektronikpakets der neuesten Generation, dessen Bedienelemente und Funktionen von denen der Panigale V4 abgeleitet sind, werden über ein 5"-TFT-Dashboard im Format 16:9 angezeigt und über einen "Petal"-Joystick gesteuert. Um die Klarheit und Eleganz des neuen Dashboards zu unterstreichen, wurden die Warnleuchten – mit Ausnahme der roten LED-Überdrehzahlanzeige – von der Außenmaske entfernt und ins Innere des Dashboards verlegt. Der Drehzahlmesser und die Ganganzeige blinken und werden grün, um den empfohlenen Gangwechsel anzuzeigen, und rot, um den Eingriff des Drehzahlbegrenzers zu signalisieren. Während des Einfahrens leuchtet der Drehzahlmesser orange, wenn die empfohlene Drehzahl überschritten wird. Das Dashboard verfügt über drei Anzeigemodi namens Road, Road Pro und Track, die sich durch die Art der angezeigten Informationen und die grafische Darstellung unterscheiden. Alle Modi haben eine automatische Umschaltung zwischen Tag- und Nachtbeleuchtung. Mit dem "Joystick" am Lenker kann man während der Fahrt direkt zwischen den verschiedenen Info-Modi wechseln. Das Dashboard ermöglicht auch die Bluetooth-Kopplung mit einem Smartphone und einem Kommunikationssystem im Helm, um Musik abzuspielen, Anrufe entgegenzunehmen und die Anweisungen des Turn-by-Turn-Navigationsgeräts zu hören, sofern es installiert ist.
Der ROAD-Modus ist sehr übersichtlich gestaltet und legt den Fokus auf den Drehzahlmesser, der die gesamte rechte Seite des Displays einnimmt und die Ganganzeige in der Mitte. Die Geschwindigkeit und der gewählte Fahrmodus befinden sich auf der linken Seite. In den vier Ecken des Dashboards finden sich die Daten des Bordcomputers: Kraftstoffstand, Uhrzeit, Kühlmitteltemperatur und Lufttemperatur. Das ROAD PRO Layout erhöht die Dichte der angezeigten Informationen, indem der Drehzahlmesser in die Mitte rückt, um links Platz für die Anzeige der abgerufenen Leistung zu schaffen. Rechts werden die Parameter des aktiven Fahrmodus angezeigt. Der TRACK-Modus verfügt über einen geraden Drehzahlmesserbalken, der sich über die gesamte Länge des oberen Teils des Displays erstreckt. Die Ganganzeige wird vergrößert, während die Geschwindigkeitsanzeige kleiner dargestellt wird. Auf der linken Seite befinden sich die Informationen des Lap Timer Pro, sofern dieser installiert ist (GPS-Signal, Rundenzeit, Zwischenzeit, Runde, Zeitdifferenz…). Auf der rechten Seite zeigt das Display die Riding Mode-Parameter an, die es ermöglichen, den Level jedes einzelnen Assistenzsystems während der Fahrt anzupassen, und den Interventionslevel in Echtzeit anzeigen.
Die Funktionen des Elektronikpakets der neuesten Generation, dessen Bedienelemente und Funktionen von denen der Panigale V4 abgeleitet sind, werden über ein 5"-TFT-Dashboard im Format 16:9 angezeigt und über einen "Petal"-Joystick gesteuert. Um die Klarheit und Eleganz des neuen Dashboards zu unterstreichen, wurden die Warnleuchten – mit Ausnahme der roten LED-Überdrehzahlanzeige – von der Außenmaske entfernt und ins Innere des Dashboards verlegt. Der Drehzahlmesser und die Ganganzeige blinken und werden grün, um den empfohlenen Gangwechsel anzuzeigen, und rot, um den Eingriff des Drehzahlbegrenzers zu signalisieren. Während des Einfahrens leuchtet der Drehzahlmesser orange, wenn die empfohlene Drehzahl überschritten wird. Das Dashboard verfügt über drei Anzeigemodi namens Road, Road Pro und Track, die sich durch die Art der angezeigten Informationen und die grafische Darstellung unterscheiden. Alle Modi haben eine automatische Umschaltung zwischen Tag- und Nachtbeleuchtung. Mit dem "Joystick" am Lenker kann man während der Fahrt direkt zwischen den verschiedenen Info-Modi wechseln. Das Dashboard ermöglicht auch die Bluetooth-Kopplung mit einem Smartphone und einem Kommunikationssystem im Helm, um Musik abzuspielen, Anrufe entgegenzunehmen und die Anweisungen des Turn-by-Turn-Navigationsgeräts zu hören, sofern es installiert ist.

Der ROAD-Modus ist sehr übersichtlich gestaltet und legt den Fokus auf den Drehzahlmesser, der die gesamte rechte Seite des Displays einnimmt und die Ganganzeige in der Mitte. Die Geschwindigkeit und der gewählte Fahrmodus befinden sich auf der linken Seite. In den vier Ecken des Dashboards finden sich die Daten des Bordcomputers: Kraftstoffstand, Uhrzeit, Kühlmitteltemperatur und Lufttemperatur. Das ROAD PRO Layout erhöht die Dichte der angezeigten Informationen, indem der Drehzahlmesser in die Mitte rückt, um links Platz für die Anzeige der abgerufenen Leistung zu schaffen. Rechts werden die Parameter des aktiven Fahrmodus angezeigt.



Der TRACK-Modus verfügt über einen geraden Drehzahlmesserbalken, der sich über die gesamte Länge des oberen Teils des Displays erstreckt. Die Ganganzeige wird vergrößert, während die Geschwindigkeitsanzeige kleiner dargestellt wird. Auf der linken Seite befinden sich die Informationen des Lap Timer Pro, sofern dieser installiert ist (GPS-Signal, Rundenzeit, Zwischenzeit, Runde, Zeitdifferenz…). Auf der rechten Seite zeigt das Display die Riding Mode-Parameter an, die es ermöglichen, den Level jedes einzelnen Assistenzsystems während der Fahrt anzupassen, und den Interventionslevel in Echtzeit anzeigen.

Die angegebenen Leistungs- und Drehmomentwerte entsprechen den homologierten und in den Zulassungsdokumenten angeführten Daten und wurden auf einen Motorprüfstand (ausgebauter Motor, fix mit dem Prüfstand verbunden) nach den Regularien der Fahrzeughomologation gemäß EU-Richtlinie ermittelt.
Die Masse eines Fahrzeugs in fahrbereitem Zustand wird bestimmt durch die Messung der Masse des unbeladenen Fahrzeugs (ohne Fahrer, Beifahrer und Gepäck), das für den normalen Betrieb bereit ist, und umfasst die Masse der Flüssigkeiten (Öl, Kühlflüssigkeit, Hydraulikflüssigkeiten, Gabelöl...), der Standardausrüstung gemäß den Spezifikationen des Herstellers und der Batterie ohne Treibstoff.
Seit 01.01.2020 muss die NoVA gemäß StRefG 2020, Artikel 12, § 6 Abs. 1 auf Basis des CO2 Wertes ermittelt werden. Dazu sind aktuell folgende Formeln anzuwenden: NOVA in %: CO2 in g/km minus 53 dividiert durch 4 (gerundet auf vollen Prozentsatz, maximal 30%) NOVA Aufschlag: Euro 20,00 für jeden g/km über 150 g/km CO2 NOVA bis 125ccm: Für Fahrzeuge mit nicht mehr als 125ccm beträgt der Steuersatz 0%
Unverbindlich empfohlene Verkaufspreise inkl. 20% Mehrwertsteuer und Normverbrauchsabgabe. Änderungen in Preis, Technik und Ausstattung vorbehalten.
Motorleistung: 120 PS / 88,5 kW bei 10.750 U/Min
Drehmoment: 94 Nm bei 8.250 U/min
CO2-Emissionen: 125 g/km, Verbrauch: 5,4 l/100 km
Abgasnorm: Euro 5+, 94 dBA Nahfeldpegel
2 Zylinder 4-Takt-DOHC-IVT-Einspritzmotor (Intake Variable Timing-System)
890,0 ccm - 96,0 mm Bohrung - 61,5 mm Hub
6-Gang-Getriebe mit DQS Quick-Shifter (Up/Down 2.0)
Hydraulisch betätigte Anti-Hopping Mehrscheiben-Kupplung im Ölbad (Self-Servo-System), selbstentlüftend
24 Monate Garantie
24 Monate Garantie ohne Kilometerbegrenzung
Serviceintervalle: 1.000 - 45.000 und alle weiteren 45.000 Km (Ölwechsel alle 15.000 Km)
6-Gang-Getriebe mit DQS Quick-Shifter (Up/Down 2.0)
Primärübersetzung 59/32 (1,84), Sekundär 42/15 (2,8)
1. Gang 38/14 (2,71), 2. Gang 34/17 (2), 3. Gang 32/20 (1,6)
4. Gang 29/22 (1,32), 5. Gang 24/21 (1,14), 6. Gang 26/25 (1,04)
Übersetzungsverhältnis gesamt: 5,37
Kunststofftank, 12,5 Liter Tankvolumen
Benzineinspritzung, 52 mm Drosselklappenkörper, eine Einspritzdüse pro Zylinder, Full-Ride-By-Wire Technologie
2 Zylinder 4-Takt-DOHC-IVT-Einspritzmotor (Intake Variable Timing-System)
flüssigkeitsgekühlt, Zylinderanordnung 90° V2
890,0 ccm - 96,0 mm Bohrung - 61,5 mm Hub
Verdichtung 13,1:1 (±0,5)
Hydraulisch betätigte Anti-Hopping Mehrscheiben-Kupplung im Ölbad (Self-Servo-System), selbstentlüftend
Antriebskette 520 (5/8” x 1/4”)
4 Ventile, 4-Ventil-DOHC-IVT (Zahnräder und Intake Variable Timing-System)
9,4 mm Ventilhub Einlass - 9,4 mm Auslass
38,2 mm Ventildurchmesser Einlass - 30,5 mm Auslass
Einlass öffent 34° v.o.T., schließt 86° n.u.T.
Auslass öffnet 43° v.u.T., schließt 10° n.o.T.
Aluminium-Monocoque-Rahmen
43 mm Kayaba USD-Gabel, 170 mm Federweg
Kayaba Mono-Federbein, 160 mm Federweg
6/12-Speichen-Leichtmetallfelgen, Y-Layout
Progressives Kayaba Monofederbein einstellbar in Zugstufe und Vorspannung, 160 mm Federweg
6/12-Speichen-Leichtmetallfelge, Y-Layout - 3,50 x 17 / 5,50 x 17
Bereifung: 120/70-ZR17 / 190/55-ZR17
Hydraulische Kayaba USD-Gabel einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung, 46 mm Standrohrdurchmesser, 170 mm Federweg
Ducati Monocoque-Konzept (Aluminium), Sachs Lenkungsdämpfer, Aluminium-Zweiarmschwinge, Hollow Symmetrical Layout
Bosch-Kurven-ABS (Funktionsweise einstellbar)
Hydraulische 320 mm Zweischeibenbremsanlage,
Brembo 4-Kolben-Bremszangen M4.32 (V)
Hydraulische 245 mm Einscheibenbremsanlage,
Brembo 2-Kolben-Bremszange P34C (H)
Hydraulische Zweischeibenbremsanlage mit Bosch EVO-Kurven-ABS-System, Funktionsweise einstellbar, 320 mm Bremsscheiben, schwimmend, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszange M4.32, feststehend, radial montiert, Brembo PR18/19 Radial Bremszylinder
Hydraulische Einscheibenbremsanlage mit Bosch EVO-Kurven-ABS-System, Funktionsweise einstellbar, 245 mm Bremsscheibe, feststehend, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34C, feststehend, Brembo PS13 Bremszylinder
880 mm Sitzhöhe, 1514 mm Radstand
180 kg fahrfertig ohne Treibstoff
180 kg fahrfertig ohne Treibstoff
880 mm Sitzhöhe, 1514 mm Radstand
110 mm Nachlauf, 26° Lenkkopfwinkel, 36,0° Einschlag
Möchtest du immer auf dem neuesten Stand sein, wenn es um Racing, Ducati Modelle, Events, Bekleidung und Zubehör geht? Dann hol dir den Ducati Austria Newsletter!
Erhalte regelmäßig exklusive Informationen und verpasse keine Gelegenheit, um hautnah dabei zu sein, wenn unsere Top-Fahrer auf den Rennstrecken dieser Welt um den Sieg kämpfen oder Neuheiten in Österreich vorgestellt werden.