In der MotoE-Weltmeisterschaft hat der Hersteller aus Borgo Panigale dank der 18 auf den weltweiten Rennstrecken aktiven Piloten eine große Menge an Daten gesammelt. In drei Jahren Entwicklung konnte durch die Weiterentwicklung der Zellen eine Gewichtsersparnis von 8,2 kg beim Batteriepack des V21L-Prototyps erzielt werden – eine bedeutende Reduktion, die jedoch noch nicht ausreicht, um die „elektrische MotoGP aus Borgo Panigale“ so leicht und reichweitenstark zu machen wie ein Motorrad mit Verbrennungsmotor.
Aus diesem Grund arbeitet das in Borgo Panigale ansässige Unternehmen im Rahmen seiner Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zusammen mit dem Volkswagen-Konzern an neuen Technologien zur Herstellung von Batteriepacks mit höherer Energiedichte. Am 8. September wurde auf der IAA Mobility in München der erste Prototyp einer V21L mit Festkörperbatterien von QuantumScape vorgestellt, der in Zusammenarbeit mit Audi und PowerCo entwickelt wurde. Dieses Motorrad stellt einen ersten Schritt in der Entwicklung dar und bestätigt Ducatis kontinuierliche Forschung an alternativen Technologien zum Verbrennungsmotor.